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RECYCLING IST MEHR ALS
WIEDERVERWERTUNG

Die Paprec Schweiz AG mit Sitz in Basel betreibt Recycling nicht nur als erfolgreiches Geschäftsmodell, sondern vor allem als gelebte Verantwortung gegenüber der Gesellschaft und der Natur – seit über einem Jahrhundert. Mit lösungsorientierten Ansätzen will sich das Unternehmen international noch stärker aufstellen.

«Für uns ist Nachhaltigkeit kein leerer Slogan», sagt CEO Christophe Gence. «Nachhaltigkeit bedeutet für uns, als Unternehmen konkret Verantwortung zu übernehmen und eine gesunde Zukunft mitzugestalten.» Diesen Anspruch dokumentiert Paprec Schweiz auch überzeugend in seinem Logo: eine Weltkugel mit den Gesichtern einer Mutter und eines Kindes.

Recycling, Akten- und Datenvernichtung
Paprec Schweiz konzentriert sich heute auf drei Geschäftsbereiche.
Dies sind Recycling inklusive Entsorgung, Sammeln, Sortieren, Wiederverwertung und Rohstoffhandel sowie die Vernichtung von Akten und Datenträgern und die Verwaltung von Recyclingparks. «Insbesondere in der Schweiz ist das Konzept der Recyclingparks sehr weit entwickelt», so Christophe Gence. «Im Bereich der Akten- und Datenträgervernichtung kommen vor dem Hintergrund der wachsenden Bedeutung des Themas Datenschutz verstärkt Privatpersonen auf uns zu. Auch das Gesundheitswesen entwickelt sich hier, zum Beispiel bei der Vernichtung von Röntgenbildern und sonstigen Trägern von Gesundheitsdaten der Patienten. Egal, um was für haptische Produkte es sich handelt, ob Bilder, Kreditkarten, PCs, Handys oder Uhren – hier ist die mechanische Vernichtung immer noch die sicherste Art und Weise der Entsorgung, die es gibt.» Einem partnerschaftlichen Ansatz folgend, bietet Paprec Schweiz One-Stop-Shop-Entsorgungslösungen an, die Bearbeitung von verschiedensten Materialien.

One-Stop-Shop-Lösungen
«Wir bieten wirklich alles an, von Papier über Kehricht, Sperrgut und Bau bis hin zu Eisen, Metall, Elektroschrott und Kunststoffrecycling», so der CEO. «Je nach Volumen arbeiten wir mit Partnern zusammen.»

In der Schweiz hat das Unternehmen mit neun Standorten eine landesweite Abdeckung. In den vergangenen Jahren hat Paprec Schweiz über zehn Millionen CHF in den Ausbau der Standorte sowie in die Akquisition der Rewag und in digitale Lösungen für die Vereinfachung von Prozessen investiert. Mit Wurzeln, die zurück bis ins Jahr 1896 reichen, beschäftigt der Schweizer Standort von Paprec – die einzige Niederlassung des Unternehmens – 180 Mitarbeiter. Die gesamte Unternehmensgruppe verfügt über eine Belegschaft von rund 8 500 Mitarbeitern und erwirtschaftet in Frankreich und in der Schweiz einen Jahresumsatz von EUR 1,5 Milliarden. «Es ist uns gelungen, Paprec Schweiz und seine Gesellschaften als Lösungsanbieter zu positionieren», erklärt Christophe Gence den Erfolg des Unternehmens.

Global & lösungsorientiert
«Wir können global denken und haben durch den Support der Gruppe die Möglichkeit, immer eine Lösung zu finden. Wir arbeiten ständig an der Verbesserung unserer Lösungen und adaptieren frühzeitig Marktveränderungen. » In den nächsten Jahren, da ist sich Christophe Gence sicher, wird die bereits begonnene Konsolidierung des Schweizer Marktes noch weiter anhalten. «Unsere Priorität wird es sein, ein dichtes Netz zu haben. Dabei geht es uns nicht nur um Wachstum, sondern in erster Linie um die zunehmende Schonung unserer natürlichen Ressourcen und Rohstoffe. Die Rohstoffverwertung ist ein essenzielles Thema der Nachhaltigkeit. Darüber hinaus werden wir uns weiter diversifizieren und verschiedene Bereiche konsequent stärken. So sichern wir uns eine gewisse Marktunabhängigkeit. »

Zum Artikel (Tagesanzeiger; PDF)

Erstellt am: 04.04.2019 | von Reisswolf