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Drucker und Datenschutz: Sicherheitslücken schliessen

Ein Bürodrucker verarbeitet laufend grosse Mengen sensibler Daten. Diese gilt es zu schützen – vor allem, wenn der Drucker in den Ruhestand geschickt wird.

Wohl die meisten Menschen verbinden den Verlust sensibler elektronischer Daten mit Zwischenfällen wie dem Diebstahl eines Laptops. Beschäftigt man sich etwas genauer mit der Thematik, kommen schnell auch achtlos entsorgte Rechner ins Spiel, auf deren Festplatte sich noch allerlei Interna befinden. Doch in nahezu jedem Büro dieser Welt findet sich ein viel genutztes Gerät, das bei diesen Überlegungen viel zu häufig ausser Acht bleibt und gewissermassen dauerhaft unter dem Radar hindurchsegelt: der Drucker.

Gespeicherte Daten bleiben zugänglich

Um die Problematik im Kern zu verstehen, ist ein genauerer Blick auf die Technik erforderlich. Das beginnt schon bei der Bezeichnung, denn in den meisten Fällen handelt es sich nicht um einen reinen Drucker. Typischerweise setzen Unternehmen Multifunktionsgeräte ein, die auch scannen und kopieren. Oder anders ausgedrückt: die tagtäglich grosse Mengen vertraulicher Daten verarbeiten. Um dies zu ermöglichen, benötigen die Geräte einen internen Speicher, beispielsweise für Druckaufträge oder eingescannte Dokumente. Dieser Speicher wird zwar laufend neu überschrieben, doch wie bei allen Datenträgern gilt auch in diesem Fall: Nichts ist je wirklich gelöscht. Mit den richtigen Tools und überraschend wenig Aufwand lassen sich Daten wiederherstellen, wenn ein physisch noch intaktes Speichermedium in falsche Hände gelangt.

Drucker: Sensibilisierung für den Datenschutz

Sicherheitskonzepte im Umgang mit Druckern gibt es wohl in den meisten Unternehmen. Häufig beschränken sich diese darauf, nicht zuzulassen, dass ausgedruckte Dokumente bei der falschen Person landen – was ohne Zweifel von zentraler Bedeutung ist. Zusätzlich gilt es natürlich zu verhindern, dass Übeltäter vor Ort Zugriff auf die gespeicherten Daten erlangen und diese entwenden können. Leider endet die Sorgfalt häufig, sobald ein Gerät ausgedient hat. Ein Weiterverkauf alter Drucker empfiehlt sich definitiv nicht, oder wenigstens nicht ohne Austausch des internen Speichers. Diesen sollte man – wie grundsätzlich alle geschäftlich genutzten Datenträger – nach Gebrauch endgültig physisch zerstören.

Druckerspeicher: zertifizierte, sichere Vernichtung 

Bei Reisswolf bieten wir diesen Service für alle relevanten Speichermedien an, von simplen CDs bis hin zu vollständigen Notebooks. Der komplette Vorgang erfolgt nach DIN 66399, der Norm für die Sicherheit bei der Datenträgervernichtung. Diese gewährleistet eine geschlossene Prozesskette, an deren Ende ein Zertifikat die vollständige Vernichtung bestätigt. Übrigens: Wussten Sie, dass Reisswolf als Ausschussmitglied aktiv an der Erarbeitung der DIN 66399 beteiligt war? Wenn Sie also mehr über diese Norm erfahren möchten oder weitere Information zur sicheren Zerstörung von Datenträgern wünschen, sind Sie bei uns genau an der richtigen Adresse.

Create date: 27.04.2021 | Auteur Mind Studios